Man nehme ein paar Jugendliche, steckt diese alle in ein Haus und versprüht noch eine Prise Dämlichkeit, Drogenkonsum und Geschlechtsverkehr. Dazu nehme man einen Jason Voorhees, würze das Ganze mit einigen Messer- und Stichwerkzeugen, garniert dies mit etwas Trash und schon ist das Menü angerichtet - nämlich ein Freitag der 13. - Teil.
Wer nun noch Lust dazu hat, etwas Neues auszuprobieren, nehme eine telekinetisch veranlagte Jugendliche dazu, die mit ihrer Gedankenkraft Dinge zu bewegen vermag und lasse sie in einem unermüdlichen Showdown gegen den Camp Crystal Lake Killer antreten.
Tja, und was soll man sagen?!
Das ist der Punkt, in dem der Film alle anderen Teile locker in die Schranken verweist.
"Jason im Blutrausch" plätschert zwar vor sich hin wie jeder andere x-beliebige Freitag der 13. - Teil, der Endkampf jedoch hängt alle anderen locker ab.
Hier geschieht alles, Jason wird unter Strom gesetzt, von Trümmern begraben, von einer Kette erwürgt, an einer Lampe aufgehangen, mit Benzin übergossen, abgefackelt, bekommt Nägel in den Kopf geschossen, wird in eine Explosion verwickelt, sogar seine legendäre Hockeymaske wird ihm abgestreift, u.v.m. ...
Bleibt eigentlich nur zu sagen: Einfach gucken und Spaß haben und sich nicht zu sehr über das etwas weitgeholte Ende aufregen, dann ist der Film seine Punkte allemal wert!
8/10