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Es ist mal wieder Freitag, der 13. und alles läuft wie gehabt: Eine Handvoll Buben und Madl haben sich für ihre sexuellen Eskapaden den für derlei Vorhaben geradezu prädestinierten Crystal Lake ausgesucht; dort wartet natürlich Jason Vorhees schon begierig darauf, mit einem ganz ansehnlichen Arsenal von Mordwaffen die Teenie-Jagdsaison einzuläuten. Eine kleine Teenie-Maus ist jedoch anders als die anderen: Nicht nur, daß sie mit ihrem Psychiater in Urlaub fährt, nein, sie verfügt auch noch über telekinetische Kräfte, mit denen sie anno dazumal versehentlich ihren Vater ums Leben brachte. Obwohl Neurosen geschüttelt und ständig am Rande des Nervenzusammenbruchs, setzt sie dem routinierten Schlächter doch ganz schön arg zu...
Obwohl ich erklärtermaßen großer Fan der Freitag-Filme bin, ist dieser Teil in meinen Augen einer der schwächeren. Das liegt nicht unbedingt am hohlen Plot (ist ja eh immer derselbe), sondern zum einen an dieser Telekinese-Story, die zwar für einen erstklassigen Showdown sorgt, aber dieses Mädchen ging mir den ganzen Film über ziemlich auf den Senkel. Zum anderen verfügt Jason zwar über ein wahres Schlaraffenland an Mordwaffen, doch das Blut fließt insgesamt eher mäßig, zumindest sieht man nix. (Und wieso die Camperin in ihrem Schlafsack draufgeht, weil Jason sie einmal mit den Füßen (!!!) gegen einen Baum bretzelt, hab ich auch nicht kapiert.)
Dafür sieht Jason himself extrem klasse aus: Ein solches Ungetüm aus Fleisch, Knochen und Kleidungsfetzen hat man selten gesehn. Und sehr amüsiert hab ich mich über den Trötenmord.
Insgesamt ein eher mauer Vertreter seiner Art, aber naja, an Freitag der 13.-Filme Qualitätsansprüche zu stellen, ist letztlich sowieso Käse.

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