Die telekinetisch begabte Tina erweckt den im Crystal Lake versenkten Jason zu neuem Leben. Klar, dass der Killer sich sofort an sein liebstes Hobby erinnert und sofort in den „Blutrausch" verfällt, wie es der deutsche Titel verrät.
Die Produzenten von Paramount hätten Jason besser auf dem Grund des Crystal Lake liegen lassen! Denn in Sachen Einfallslosigkeit und Langeweile teilt sich dieser Film Platz 1 mit dem zweiten Teil der Reihe.
Nicht nur, dass der ganze Streifen wie eine Wiederholung von Teil 4 wirkt, es wurde auch noch jede nur im Ansatz blutige Szene von der MPAA schon vor der Kinoauswertung in Amerika entfernt. So kann dieser „Jason" locker im Kinderprogramm mitspielen. Harte Effekte sind Fehlanzeige.
Regisseur John Carl Buechler scheint weder die Wörter Spannung noch Logik zu kennen. Wie sonst ist es zu erklären, dass jeder Teenie irgendwie, irgendwo im Dickicht plötzlich Jason über den Weg läuft und von dem mit Instrumenten gekillt wird, die vermutlich vom Himmel gefallen sein müssen.
Wer sich hier gruselt oder gar Überraschungen erlebt haben will, muss eindeutig zum Onkel Doc! Alles verläuft nämlich stur nach Schema F.
Hingegen ist das Make up von Jason erstklassig! Eine freiliegende Wirbelsäule, der zerfressene Schädel - alles 1A! Auch das Finale kann teilweise wenigstens etwas Boden gutmachen. Hilft zwar nicht viel, aber stellt den an sich schlechteren Film dann doch noch auf die gleiche Stufe wie Teil 2.
Fazit:
Da war der frische Wind wohl schon wieder abgeflaut. Nach „Jason lebt" geht's steil bergab mit der Serienkiller-Reihe! Ein primitives Sequel, das eventuell nur in einer Unrated-Version an Unterhaltungswert gewinnen könnte! 4/10 Punkten.