Freitag der 13. geht in seine 7. Runde, wobei ich mich nebenbei wieder ehrlich wundere warum da immer noch Menschen am Crystal Lake wohnen, also ich würde nicht in Gegend ziehen in der bereits sechsmal Massenmorde verübt wurden, aber vielleicht sehen die Amis sowas ja lockerer. Die Story ist ähnlich kreativ wie immer, Jason metzelt einen Haufen depperter Teens ab, wobei es hier eine Neuerung gibt und zwar eine psychisch instabile Tante mit telekinetischen Kräfte. Die Tuss ging mir zwar den ganzen Film mit ihrem rumgejammer und -gezicke mächtig auf den Darmausgang, sorgt aber mit eben diesen Kräften für ein wirklich tolles Finale, Jason guckte selbst ganz verwundert, naja wenn er das denn könnte. Dafür ist im Showdown mal deutlich Mr. Vorhees Gesicht zu sehen, jo und das sieht super. Mit dem Kratergesicht auf dem Bewerbungsbogen, kriegt man ein Rolle in jedem Horrorfilm seiner Wahl. Mit dem Goregehalt sähe es oberprächtig aus, wenn nicht die amerikanische Ratingbehörde beinahe alles rausgenommen hätte, bei dem was übrigblieb rauscht das Blut leider nicht mehr wie im Titel versprochen. Ein wenig lästig ist auch das der Film auch beinahe nur im dunklen, dunklen Wald spielt, manchmal muß man da mehr erraten, als man erkenne könnte. Dafür ist der Bodycount hoch wie selten, Jason darf sich mal wieder richtig austoben und hat natürlich mal wieder eine eins im Zeugnis für kreative Mordwaffen, besonders mit einer Kindertröte wurde in der Filmgeschichte noch niemand über den Jordan geschickt. Der Score hat mir auch gut gefallen, wenns sein muß wuchtig, aber auch mal leise Töne werden angespielt.
Der Film ist kein Highlight der Serie, aber ein guter Vertreter. Schade das viele Szenen nicht zu sehen sind, mit etwas Augenzwinkern fast noch mit FSK 16 einstufbar.
6/10