Dieser Teil der Serie hat bekanntermaßen schon im Vorfeld „Federn gelassen“. Heftigste Schnittauflagen schon vor dem Start kastrierten den Goregehalt sichtbar und deutlich. Storymäßig wurden einige Veränderungen eingeführt (z.B. Telekinese und ein enormer Bodycount). Im letzten Drittel punktet der Film mit Spannung und einer wirklichen Demaskierung von Jason Vorhees. Gerade die letzten 20 Minuten tragen das Movie gerade noch über die Durchschnittsmarke.
Im Grunde bildet dieser Teil einen Abschluss zur bewährten „Crystal Lake“- Thematik, da Teil 8 erstmalig in fremdem Terrain spielt (Schiff und Manhattan). Als weiterer Teil der Reihe für Fans akzeptabel – trotz der aufgezwungenen Entschärfungen bleibt der Horrorfilm unterhaltsam bis zum Ende.
Aber was will man von einem Streifen erwarten, der schon 7 Vorgängerfilme mit ähnlichem Storyablauf hat. So erwartet den Filmfan auch heute noch ein Slasher mit den üblichen 1980er-Jahre-Garanten.
Wer mit der Reihe aufgewachsen ist, wird den Film mögen. Für alle anderen ist es ein 0815-Reißer vom Reißbrett der Filmindustrie.
Gerade noch 6 Punkte – ohne Entschärfungen wären mehr drin gewesen.