Der wahrscheinlich resistenteste US-Zombie kehrt zum siebten Mal zurück, obwohl es sich doch eigentlich nur um einen armen ertrunkenen Jungen handelte. Aber was spielt das schon für eine Rolle, da der Schlitzer in den späten Achtzigern längst zum Kult geworden ist, seine Maske anbetungswürdig und sein Einfallsreichtum unbegrenzt, wenn es darum geht, jungen Teenies den Garaus zu machen. Auch wenn er dieses Mal einen würdigen, bzw. unglaubwürdigen Gegner in dem "Scanner"-Teenie Tina hat, so kann er doch um sich wüten bis zum geht-nicht-mehr. Seine unzähligen Wiederauferstehungen taten Jason auch nicht so ganz wohl, denn er sieht zunehmend wie ein Wrack aus, was ihn nicht davon abhält, blutigste und sinnloseste Rache an rumvögelnden Kids zu nehmen.
Um es abzukürzen, man sollte sich bei einem solchen Film nicht allzu viele Gedanken über Sinn und Unsinn des Geschehens machen. Letztendlich zählt bei diesem Genre Spannung und ein angemessener Body Count. Selbst ohne irgendwelche neuen Ideen ist auch Teil sieben wegen der imposanten Gestalt Jasons noch recht unterhaltsam und Leichenberge gibt es auch.
Nur dumm, dass alle härteren Sequenzen aus der R-rated Version, die es weltweit gibt, herausgenommen worden sind. So richtig empfehlenswert ist das Mordsspektakel nämlich nur in seiner ganzen "Pracht".
Am Ende des Films nimmt auch die Dynamik zu und es gibt dort kaum noch viel zu meckern.
Ein wenig nervig finde ich allerdings schon die immer gleiche Erzählweise aller Fortsetzungen, wo immer ein Ereignis gezeigt wird (zur Not die Schlussszene vom Vorgänger) und dann ein Zeitsprung von rund zwanzig Jahren gemacht wird. Inzwischen müsste sich Jasons Legende über gute hundert Jahre hingezogen haben, wobei die Szenerie immer die gleiche blieb. Die Zeiten ändern sich eben im Horrorfilm nicht.
Sehenswert: am Ende kämpft Jason ohne Maske.
Fazit: ein unterhaltsamer Slasher aus den Achtzigern ist immer noch besser als irgendein hirnloser Scream-Bastard aus dem dritten Millenium.
Härtegrad: 6 von 10
Gesamteindruck: 5 von 10