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Vater der Braut und seine Fortsetzung gehören zu den Filmen die an Feiertagen im Nachmittagsprogramm laufen. Die solide Familienunterhaltung lockt immer aufs Neue den einen oder anderen Zuschauer vor den Schirm.

George Banks ist Sportschuhfabrikant und Bastkeball-Fan. Er hat eine liebevolle Frau, ein schönes Heim das ihm gehört, einen jungen Stammhalter und eine Tochter die gerade in Italien weilt und bald heimkehrt. Georges Leben könnte perfekt sein wenn nicht, ja, wenn das liebe Töchterchen nicht einen Mann aus Italien mitbringen würde den sie nun heiraten möchte. Denn wie bei Vätern üblich ist es auch für George ein schock seine Prinzessin in die Hände eines anderen Mannes zu geben.

Soweit zum Inhalt des Films, bei welchem es sich um eine Neuauflage des Originals von 1950 handelt, in dem noch unter anderem Spencer Tracy und Elizabeth Taylor vor der Kamera standen.
Steve Martin als „Vater der Braut“ stehen hier, als prominenteste Namen, Diane Keaton als dessen Frau und Martin Short als schussliger Wedding-Planer zur Seite.

Der Film bezieht seinen Unterhaltungswert fast einzig und allein von Steve Martin, der als überbesorgter Vater neben dem Schwiegersohn in spe auch dessen Eltern haargenau unter die Lupe nimmt. Dies endet oft genug in komischen und auch peinlichen Situationen.
Und auch nachdem er der Hochzeit zugestimmt und sogar vorgeschlagen hat sie in seinem eigenen Haus auszurichten versucht er die Eheschließung immer wieder zu torpedieren.

Letztlich kommt es aber wie es kommen muss und, wer hätte es nicht geahnt, das glückliche Happy End stellt sich ein.

Fazit:

Seichte Familienunterhaltung mit typischer Steve Martin-Komik. Ein Blind-Kauf lohnt aber nicht unbedingt, der Film und seine Fortsetzung werden mindestens einmal pro Jahr gezeigt.

6/10

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