Review

Die Buchvorlage veröffentlichte Stephen King unter seinem Pseudonym Richard Bachman, Jahre, bevor sich Tom Holland an eine Verfilmung wagte. Die erachte ich als gelungen, gut gespielt, sehr solide inszeniert & angenehm garstig noch dazu. Ob den Roma der Film auch so gut gefällt wie mir, wage ich indes zu bezweifeln. Sehr positiv werden sie jedenfalls nicht dargestellt.

Fairerweise muss man sagen, dass der Protagonist auch kein Sympathieträger, sondern ein ziemlicher Kotzbrocken ist. Nachdem der fette Anwalt Billy (Robert John Burke) die Tochter eines Roma (Michael Constantine) mit dem Auto niedergemäht hat (er war etwas abgelenkt, weil ihm seine Frau Heidi (Lucinda Jenney) gerade einen geblasen hat) & er danach ohne Strafe davonkommt, wird er vom wütenden Vater verflucht.

"Dünner", murmelt der Roma & streicht ihm dabei über die Wange. Von da an purzeln bei Billy die Kilos. Was erst noch Grund zur Freude ist, wird bald zum echten Problem. Bethany Joy Lenz ist seine niedliche Teenager-Tochter, Joe Mantegna gibt einen Gangsterfreund, Stephen King hat eine kleine Rolle als Dr. Bangor & Kari Wuhrer zieht als Stahlkugeln verschießende Wildkatze alle Blicke auf sich.

Die originelle Geschichte wird recht straight erzählt, hat einen guten Fluss & hat mich bis zu einem gewissen Grad auch gefesselt, ohne dass es da besonders spannend zugehen würde. Ob einem der süße Schlussakt zusagt, hängt davon ab, wie happy man sein Ende mag.

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