7
Reizvolle und spannende Stephen King Verfilmung aus der 2. Hälfte der 90er - einer Phase, in der sich die King-Adaptionen etwas totgelaufen hatten und ein neuer Schwall an hochwertigen Umsetzungen noch auf sich warten ließ. Die Regie ist astrein, was bei einem Genreroutinier wie Tom Holland (FRIGHT NIGHT, CHUCKY) auch nicht anders zu erwarten war. Außerdem wartet der Film mit einer Vielzahl an überzeugenden Makeups auf: Fatsuit, Alterungseffekte, ekelige Lepra-Pustel und schließlich das eingefallene Gesicht des totkranken Verfluchten. Wenn es eine Sache zu kritisieren gibt, dann die unbedarft klischeehafte Darstellung des fahrenden Volkes als zwielichtige, Ärger verursachende Gaukler. Aber vermutlich geht man im englischsprachigen Raum mit den "Gypsies" weniger zimperlich um als wir hier mit unseren "Zigeunern".
0
Der Film an sich kann ja ganz gut unterhalten. Allerdings werden die ganze Zeit rassistische und menschenverachtende Cliches bedient. Zigeuner werden als Mörder, Huren und Wilde dargestellt. Ich frage mich wie so ein Film, bedenkt man Deutschlands jüngere Geschichte, hier überhaupt ausgestrahlt werden darf. Naja, 3/10 Punkten.
9
Entgegen Wolverines Review fand ich den Film nicht mal schlecht. Gut ich habe das Buch nicht gelesen, aber als Film alleine taugt er schon für einen unterhaltsamen Abend. Er ist sehr spannend aufgebaut uns lässt auch einige Schockeffekte nicht vermissen. Eben richtiges Popcorn Kino ohne viel Anspruch. Nur das Ende ist etwas unbefriedigend. Da hätte ich mir lieber ein richtiges Bad Ending gewünscht, obwohl die Racheidee nichtmal schlecht ist. Wiegesagt, netter Film für zwischendurch der keine hohen Ansprüche an das Hirn des Zuschauers stellt. Mein Fazt: 7/10 Punkten
4
Eine etwas langweilige Verfilmung einer Stephen King Story. Dabei sind wir von Regisseur Tom Holland schon was anderes gewohnt (Chucky, Fright Night, Die Aushilfe). Einzig allein die Maske ist es die erwähnenswert wäre. Aber ich glaube man ist besser bediehnt wenn man das Buch liest. Note:4/10