Handlung:
Die junge Oshare leidet noch unter dem Tod ihrer Mutter und möchte die Ferien eigentlich mit ihrem Vater verbringen. Der hat jedoch eine neue Freundin. Also beschließt Oshare mit ihren Freundinnen zu ihrer Tante zu reisen und dort die Ferien zu geniessen.
Was die Mädelstruppe noch nicht ahnt: das Haus ist ein Spukhaus und auch die Tante im Rollstuhl ist nicht das, was sie zu sein scheint.
Meinung:
Wow, was für ein abgespaceter Drogentrip. Hausu hat den Ruf vollkommen balla balla und weird zu sein und dem wird der Film vollends gerecht.
Die Mädels erhalten ihre Namen anhand ihrer Haupteigenschaft und so einige Hintergründe und Dinge sind gemalt/gezeichnet. Aber das ist ja noch zu mainstream und normal.
Also klimpert im Hintergrund permanent eine zuckersüße Klaviermelodie und es stört die Mädels anfangs auch nicht, dass es in dem Haus spukt, das ist eher voll Laser.
Schnitte, Szenenübergänge und einige Einblendung sind genauso experimentell, wie viele der Effekte mit fliegenden Gegenständen, hungrigen Klavieren und so weiter.
Abgetrennte Köpfe beissen Leute hin den Hintern, Szenen laufen auch mal kurz rückwärts (z.B. die Katze auf dem Klavier) und das weirde Treiben wirkt teils wie ein Feel-Good-Mädchenfilm im Scooby Doo Haus auf Magic Mushrooms in Zuckerwatte. Und selbst das klingt plausibler als das, was hier teils über den Bildschirm eumelt.
Die Mädels segnen nach und nach höchst unkonventionell das Zeitliche und am Ende gibt es noch eine Message. Und einen Ohrwurm von der Melodie. Oder ein Trauma. Jedem selbst überlassen. Gut dass ich die weirdesten Parts nicht erwähnt habe.
Kurzum:
Obayashi macht mit filmischen Konventionen das, was Lionel mitsamt Rasenmäher in Braindead mit den Zombies macht. 1/10, 10/1, 42... Je nachdem, wie trippy man es mag^^ Ich entscheide mich für einen Tod durch Blau nach oben.