Wer sich nach einem Film mal so richtig niedergeschlagen fühlen will, der sollte zu "Requiem for a dream" greifen. Nach diesem Film muss man sich erstmal wieder erholen.
Es geht um die fernseh- und, später auch, tablettensüchtige Sara, ihren Drogensüchtigen Sohn Harry, dessen Freundin und einen befreundeten Drogendealer. Dabei fängt der Film langsam und bedächtig an. Als Zuschauer wägt man sich in Sicherheit, da doch alles so perfekt zu klappen scheint. Harry und co. verdienen gut mit dem Drogengeschäft und Sara bekommt eine Einladung zu einer Fernsehshow. Doch nach und nach geraten alle vier Personen immer mehr in Schwierigkeiten...
Als besonders positiv lässt sich die Art und Weise hervorheben mit der es im Film abwärts geht. Als Zuschauer wird man in diesem Strudel mitgefangen und wünscht sich zeitweise, dass doch bitte endlich mal was positives geschieht. Aber nichts dergleichen passiert, im Gegenteil, es wird immer schlimmer.
Nach diesem Film war ich glücklicher denn je darüber, dass ich nicht drogenäbhängig bin, so wird es nach diesem Film wohl (fast) allen gehen.
Fazit: Wirklich ein sehr guter Film, aber nichts für schwache Nerven. 9/10