Wahnsinn! Meiner Meinung nach der beste Anti-Drogenfilm den es gibt! Im Gegensatz
zu Fear and Loathing in Las Vegas, welcher den Drogenkonsum in gewisser Weise
verherrlicht, trifft man in Requiem for a Dream auf das totale Gegenteil: Der
Drogenkonsum ist ernst, gefährlich und lebenzerstörend! Nachdem man den Film
gesehen hat, muss man erstmal darüber nachdenken! Viele, die bis dato glaubten
Drogenkonsum sei "cool" oder was tolles, wird erkennen, dass das
totale Gegenteil zutrifft! Was Darren Aronofsky hier gedreht hat ist nicht nur
ein Film, sondern auch ein Appell an die drogenkonsumierende Gesellschaft!
Fasziniert hat mich, dass der Film quasi keine Handlung besitzt, doch trozdem
fesselt und spannend ist! Man sieht in dem Film das Schicksal 4
Drogenabhänigen! Sara (Ella Burystn) spielt einen vereinsamten Menschen, welche
nach Diatpillen und dem Fernsehen süchtig ist! Ihr Sohn Harry (Jared Leto),
sein Freund Tyrone (Marlon Wayans) und Harrys Freundin Marion (Jennifer
Connelly) versuchen gemeinsam mit Drogen zu dealen! Alle 4 befinden sich in
einen Teufelskreis! Ihre Situation verschlechtert sich mal für mal bis es dann
zum emotionalen Ende kommt! Am meisten beeindruckt am kompletten Film ist die
Darstellung der Entzugserscheinungen und des Drogenkonsums, welche meiner
Meinung nach sogar die von Fear and Loathing in den Schatten stellen! Wirklich
meisterhaft wie diese inszeniert wurden! Ebenfalls wundert mich, dass der Film
erschreckend unsatirisch ist! Jede Szene ist authentisch und nachvollziehbar!
Der Film ist sozusagen nur eine Aneinanderreihung von Drogentrips!
Fazit: Für mich der beste Anti-Drogenfilm! Jeder
sollte sich diesen Film mal ans Herz legen und darüber nachdenken, welche
Auswirkungen der Drogenkonsum mitsich bringen kann! Der Film ist unsatirsch,
ohne jeglichen Kitsch gedreht worden! Sachlich und appelierend zugleich!
Meisterhaft!
9,5/10