Review

EIN GLÜCK habe ich mich selbst dazu überredet mir dieses wertvolle Stück Kunst an zusehen. Den Plot selber hielt ich nach einmaligem Durchlesen für ein mittelmäßiges Drama bei dem jediglich mit den Schauspielern gepunktet werden konnte. Da ich aber allgemeiner Filmfan bin und der Meinung bin, dass selbst die schlechtesten Filme etwas Gutes haben (die Erfahrung ihn sich nicht noch einmal anzuschauen), leihte ich mir den Streifen aus setzte mich alleine (!) vor meinen Fernseher und ließ mich von dem FIlm wegblasen....

Wie schon meine Vorgänger fällt mir am meisten die Ehrlichkeit auf. Diese Schonungslosigkeit trifft mit Unterstützung Mansells ( schrieb den sehr simplen aber dennoch großartigen Soundtrack) musikalischem Beitrag direkt in die Gehirnregionen, welche man ansonsten lieber vergessen weiss. Bei diesem FIlm kamen Gefühle wie Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit, Trauer, Mitgefühl und Ekel und blieben auch nach dem FIlm noch erhalten.

Jeder einzelne der 4 Hauptschauspieler zeigt sich sehr solide. Aber am meisten blieb mir die Leistung von Jennifer Conelly im Gedächtnis...Sie verleiht dem FIlm eine Art von Natürlichkeit die so oft in anderen Streifen fehlt. Mit ihren wenig auffallenden Klamotten (anfangs) und ihren ungezupften Augenbrauen sieht sie einfach wunderschön und vor allem echt aus.

Diesen FIlm kann ich vor allem aber auch solchen Personen empfehlen welche ,,PI" nicht gesehen haben. Der Regisseur schafft es einfach jede Szene und Einstellung perfekt aufzunehmen. Einige Szenen muss man sich mehrfach anschauen da man wirklich nur begeistert von der Idee und der Technik ist.

Dem Film ist nichts schlechtes abzugewinnen. Technisch brilliant. Die im Grunde altbackene Story perfekt umgesetzt. Der einzige Grund dem Film keine 10/10 zu geben wäre, dass man nach dem FIlm depressiv wird ;)

Also von mir 10/10

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