Review

Da flattert die Toga: Der Beulenmann in seiner ersten Rolle. 1a-Klappsmühlen-Kino.
Eigentlich wollte ich, trotz meiner loyalen Arnie-Anhängerschaft, dieses Klappsmühlen-Spektakel mit zwei Punkten abstrafen, denn das Gezeigte ist wirklich ein zu dickes Ei und in Sachen Niveau in etwa auf Augenhöhe mit den besten Pointen von Terror-Comedian Mario Barth, aber die Trash-Dichte von "Hercules in New York" ist einfach Ehrfurcht gebietend, so etwas kann kein Regisseur reproduzieren, nicht mal (besser: schon garnicht) Uwe Boll. Man kann dem, damals noch völlig falten- und knitterfreien, aber umso mehr ausgebeulten Schwarzenegger einfach nicht böse sein, wie er da, von einem allem Anschein nach halb wahnsinnigen Regisseur, durch ein holprig zusammengestoppeltes Kloppi-Szenario aus falschen Bärten, augenzwinkerndem Religionskitsch, Muckipräsentation, angreifenden Stofftieren und schlaff durchhängender Spannungskurve geschubst wird. Allein wie Arnold mit dem Bärenmarke-Bären im Stadtpark abrechnet (wie Jahre später in "Predator" eine überdeutliche Anspielung auf den Vietnam-Krieg), ist besser als alles bei Benny Hill, aber ein zweites Mal möchte ich das eigentlich nicht freiwillig sehen.

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