„Pervers ist,was anderen mißfällt“hat einmal ein Philosoph von sich gegeben.Okay-es missfällt mir !
4 „Herren“ lassen sich eine Horde junger Menschen bringen,um sie ihren sexuellen Gelüsten auszusetzen.
Kurze Inhaltsangabe,aber mehr geschieht auch nicht.Die Perversen folgen ihren Gelüsten und erniedrigen die jungen Leute wo sie nur können.
Das Maß an Erniedrigungen verschärft sich zusehends und am Ende fressen alle Scheiße.
Mal ganz ehrlich:Was sollte dieser Schwachsinn von Pasolini?
Wenn man mit einem Film provozieren will,kann man auch gefälligst eine Handlung und eine gewisse Dramaturgie einbeziehen.Ansonsten bleibt nur ein „Softcore-S/M-Porno“,wie man ihn heutzutage auf einschlägigen Internetseiten herunterladen könnte.
Klar,über sexuelle Neigungen lässt sich streiten.Ich bin der Meinung,dass alles erlaubt ist,solange es allen Teilnehmern Freude bereitet.
Die hier dargestellte Sexualität ist hingegen einseitig und selbstgerecht,das hat mit Sexualität wenig zu tun sondern vielmehr mit Macht und Erniedrigung.
Komisch,da sind unzählige junge Leute im Schloß eingesperrt und keiner wehrt sich ?
Nun ja,Logik habe ich von Beginn an bei diesem Skandalstreifen nicht erwartet.
Und meine negativen Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Letztlich muß ich gerechterweise noch den Soundtrack von Morricone und die bemühten Darstellerleistungen loben.Mag sein,dass man hier eine Parabel zum damaligen Faschismus und Abgründen der Menschheit aufzeigen wollte.Wenn ich mir Mühe gebe,kann ich auch der Ziehung der Lottozahlen einen höheren Anspruch eingestehen.Alles Unsinn.
Am Ende haben wir tabubrechende Perversionen,die ohne Sinn und Verstand aneinandergereiht wurden,kaum sehbaren Schwachsinn bewerte ich mit
1 von 10 Punkten