7
Ein gut gemeinter und in optischer bzw. tricktechnischer Hinsicht einwandfreier Beinahe-Klassiker des Science Fiction Genres, der aber mit seiner ökologischen Warnung und dem schwülstigen Blumenkinder-Gesang ein wenig zu dick aufträgt. Das ist mehr was für melancholische Seelen, die sich mal so richtig die Augen aus dem Kopf heulen möchten, wenn es den armen letzten Kaninchen und Pflänzchen an den Kragen gehen soll. Bei den kindischen Szenen mit den watschelnden Robotern, die mit ihren kleinen Gießkannen Blümchen gießen und nach Donald Ducks Neffen benannt wurden, hat man wirklich den Eindruck, Walt Disney hätte seine Finger im Spiel gehabt. Umso erstaunlicher ist aber, dass zuvor eiskalter Mord als Methode zur Bewahrung der Natur gerechtfertigt wird. Zwiespältige Angelegenheit also. Das Thema wurde auch schon geschickter behandelt. 6 von 10.
9
Also ich finde diesen Film absolut genial, ich denke da hauptsächlich an die grandiose Musik von Peter Schickele, gesungen von Joan Baez. Die schauspielerische Leistung des Bruce Dern trägt das Ihre zur bedrückenden Stimmung, die dieser Film erzeugt, bei. Lowells Versuche, die anderen drei Männer davon zu abzubringen, die letzten Wälder nuklear zu zerstören, sind so eindringlich gespielt, dass nicht nur dem Schauspieler selbst, sondern auch dem Zuschauer die Tränen in den Augen stehen. Zu guter Letzt ist noch zu sagen, dass die Technik des Filmes auch ziemlich gut gelungen ist, zumal das Hauptaugenmerk des Filmes im ökologischen, sozialkritischen Sinne zu setzen ist!