Schluss mit Ernst, jetzt wirds lustig!
Der sechste Teil der nimmerendenden Freitag der 13. - Reihe nimmt sich nicht mehr so ernst wie seine Vorgänger und lässt neuen Wind einwehen.
Zunächst macht der Zuschauer die Wiederbekanntschaft mit Tommy, der sich dem Killer Jason Voorhees bereits im Kindesalter stellte. Wir erinnern uns:
Tommy war maßgeblich daran beteiligt, dass der Eishockeymaskenträger nun auf dem Friedhof schlummert. Da er seit diesen traumatischen Geschehnissen seine Ruhe noch immer nicht finden kann, beschließt Tommy, Jason wieder auszubuddeln, um auch die letzten Überreste restlos zu verbrennen.
Eigentlich ein guter Einfall, doch kaum ist der einstige Killer ausgegraben, bricht ein Unwetter aus und ein einschlagender Blitz erweckt Jason wieder zum Leben.
Das ganze Spiel beginnt von vorne, Jason mordet sich fidel durch die Gegend und verarbeitet nahezu alles, was sich ihm da in den Weg stellt, zu Hackfleisch. Kaum eine Gelegenheit wird ausgelassen, bis es zum allesentscheidenden Showdown am Crystal Lake kommt ...
Der Witz tut dem Film gut, sehr gut sogar. Es vergeht im Grunde genommen keine Minute ohne Splatter oder Witz. "Jason lebt" macht einfach Spaß und darf sich daher auch zu recht als eine der originellsten Fortsetzungen bezeichnen.
8/10