Review

Der sechste Teil der Jason-Saga gehört zweifelsohne zu den Sehenswerteren. In gewohnt trashiger Manier wird das berüchtigte Camp Crystal Lake einmal mehr Schauplatz blutiger Ereignisse, als der bereits aus den vorangegangenen Teilen bekannte Tommy Teenieschreck Jason Vorhees versehentlich erneut zum Leben erweckt.
Sofern man bei "Freitag der 13." denn von Spannung im klassischen Sinne reden kann, so trifft dies bei diesem Teil noch am ehesten zu. Wesentlichen Anteil am Gelingen von Tom McLoughlins Filmes hat die stimmige Kameraarbeit sowie der mittlerweile lieb gewonnene Billig-Soundtrack. Aber auch schauspielerisch geht’s nach dem schwachen fünften Teil wieder etwas bergauf (auch wenn einem keiner der Darsteller ein Begriff ist), so dass man den 6. Freitag-Streifen Fans der Reihe recht bedenkenlos weiterempfehlen kann. Wirklich solide Kost, schade bloß, dass der Film wie auch die meisten anderen Teile der Reihe schon vor dem Kinostart kräftig herunter geschnitten wurde. Eine Unrated ist leider weiterhin nicht in Sicht, dennoch sind die zu sehenden Goreinlagen eine Leih-Gebühr wert und stellen letztlich auch das Highlight des Filmes dar

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