Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 09.09.2012

Im Rahmen beweist der sechste Teil der nimmertoten Serie ordentlich Arsch in der Hose, insofern, als dass er sich nun endgültig zum Phantastischen bekennt. Die Eröffnung ist eine Reprise zur Grabszene von Teil 5, diesmal aber besteht kein Zweifel daran, dass hier Jason als modrige Leiche wieder aufersteht und fortan zombiegleich durch eine Kleinstadt häckselt, die sich umbenannt hat, um gerade mit ihm nicht mehr in Verbindung gebracht zu werden. Ein ehemaliges Opfer, der Jasons Wiederauferstehung live mitbekommen hat, wird bei seinen Hilfeschreien beim Sheriff und anderen Stadtbewohnern als irre abgestempelt und so kann Jason sich mal wieder bei jedem Einzelnen unbemerkt von hinten anschleichen und sein Werk verrichten. Wer halt nicht schnell laufen kann, muss trickreich sein, gell.

So erfrischend die neue Bekenntnis zur Unsterblichkeit ist, so verhältnismäßig profan wird der Rahmen ausgestopft. Settings, Tempo und Erzählfluss unterscheiden sich mal wieder keinen Deut von den Vorgängern, so dass der Mythos entstand, dass die Franchise eben zehnmal die gleiche Story erzählt - Finale-im-brennenden-Boot hin oder her.

*weitere Informationen: siehe Profil

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