Review

Mit " Bordello of Blood " hat man sich auf wesentlich amüsantere, blutiger und bessere Weiße mit Lilith beschäftigt. " Night Angel " hingegen ist zu Recht gleich nach Drehschluss in den Videotheken verschwunden, wo es bis heute Staub angesetzt hat. Regisseur Dominique Othenin-Girard ( Halloween 5 ) verzapft uns diesen Horrortrash, dies ist nur ein weiteres Mal, wo man sieht, dass er es besser lassen sollte. Bis jetzt hat er noch keinen richtig guten Beitrag zur Filmwelt geleistet.
Story:
Lilith ( Isa Jank ) ist die Hure des Satans und existiert schon seit es Menschen gibt. Solange stiftet sie schon Unruhe und nun hat sie sich die Mitarbeiter der Zeitschrift " Siren " ausgesucht. Langsam verführt sie Einen nach dem Anderen und wer nicht spurt muss auf grausame Weiße sterben. Nur der junge Craig ( Doug Jones ) schafft es Lilith zu wiederstehen, doch genau auf ihn hat sie es abgesehen. Nur die Liebe zu seiner Freundin Kristie, kann Craig jetzt noch retten.

Vorsehbar strukturierter Horrortrash, den man nicht gesehen haben muss. Die Story strotzt vor Klischees und Einfachheit und die Umsetzung ist auch schiefgegangen. Zu viele unnötige Dialoge, eine Sexszene nach der Nächsten. Das Ganze ist einfach zu zäh und so kommen in der kurzen Laufzeit von nur 85 Minuten einige Durststrecken auf. Vor allem in der ersten Stunde passiert außer ein paar vereinzelten Morden gar nichts. Immerhin legt der Film in den letzten 20 Minuten noch an Tempo zu. So bekommt man ein paar blutige F/X zu Gesicht, welche gut in Szene gesetzt wurden. Trotzdem können die Goreszenen den Film nicht retten. Auch die Spannung ist dahin, denn durch die vielen Längen, kann man sich nicht mal gruseln. Leigt aber auch an der typischen Vorhersehbarkeit.
Brauchbar ist die schicke 80er Jahre Atmosphäre, welche vor allem Nachts richtig zur Geltung kommt und auch der Score hört sich toll an und ist richtig rockig.
Zugegeben, Isa Jank als Lilith ist wirklich sehr verführerisch, doch schauspielern kann sie fast gar nicht. Die restlichen Darsteller bewegen sich nur auf durchschnittlichem Niveau.

Fazit:
Recht schwacher Horrortrash, mit einfältiger Story und einigen Dursstrecken. Die wenigen blutigen Goreeffekte können nicht mehr viel retten, aber die Optik und Kulisse sind sehr schick. Der Score hört sich gut an, doch die Darsteller sind höchstens Durchschnitt.
Zu Recht untergegangener Horrorfilm, kann man bleiben lassen.

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