... Parbat übersetzt heißt, ist mit 8125 m der neunthöchste Berg der Erde. In die Geschichte eingegangen ist der im Himalaya gelegene Riese als "Deutscher Schicksalsberg", da die in den Jahren 1932, 1934, 1937, 1938 und 1939 von Deutschen und Österreichern unternommenen Gipfelbesteigungen scheiterten und zahlreiche Expeditionsteilnehmer ums Leben kamen. Erstmalig von Erfolg gekrönt war die im Jahre 1953 vom Halbbruder des 1934 am Mohrenkopf tödlich verunglückten Willy Merkl, Karl-Maria Herligkoffer, organisierte Expedition, von der uns dieser Film erzählt. Im Mittelpunkt steht dabei kein Geringerer als Hermann Buhl, eben jener Mann, der den Gipfel schliesslich im Alleingang bezwingen sollte! Nach einem einbrechenden Monsun war auch diese Expedition eigentlich schon gescheitert, doch den extremen Witterungsbedingungen zum Trotz macht sich Buhl vom letzten Lager aus in aller Herrgottsfrühe allein und ohne künstlichen Sauerstoff auf den Weg, um den Gipfelsieg nach einer unbeschreiblichen Gewaltleistung schließlich am 3. Juli 1953 zu erringen. Zu verdanken haben wir diesen beeindruckenden Film dem "Tausendsassa" Hans Ertl, der für Kamera und Regie verantwortlich zeichnete.