Review

Was man aus einer simplen „vor-Zombies-weglaufen“-Geschichte so Unterhaltsames machen kann,zeigt dieser Beitrag aus Irland.

Beschaulich und ländlich,irgendwo in Irland:Helena und Martin sind unterwegs,überfahren einen Untoten,der Martin aus lauter Dankbarkeit in den Hals beißt.Helena will Hilfe holen,doch Martin ist bereits zum Zombie mutiert.Auf der Flucht trifft sie Totengräber Desmond und einen Ex-Baseballtrainer mit seiner leicht zurückgebliebenen Frau.

Sofort sticht die sorgfältige und variable Kameraarbeit ins Auge,die gut in Bewegung ist,aber nie hektisch wirkt.Auch die Schnitte zeugen nicht unbedingt vom Niveau eines Amateurstreifens.Handwerklich sauber.
Splattereffekte gibt es reichlich:Angefangen vom Staubsauger,der das Auge von Martin aufsaugt über jede Menge gespaltener Zombieschädel und angeknabberten Gliedmaßen.
Die eingesetzten Waffen gegen die Untoten beschränken sich nicht nur auf die Schaufel des Totengräbers,sondern auch Baseball mit Schläger und hochhackige Schuhe werden als Mittel zur Gegenwehr eingesetzt.
Die Atmosphäre kommt besonders zu Beginn recht gut rüber,fast ein Aushängeschild für Irlands schöne Landschaften mit einigen Burgruinen.

Erfrischend unbekannte Darsteller können weitestgehend überzeugen und der selten eingesetzte Score ist solide.
Innerhalb einer Vielzahl von Zombiestreifen der letzten Jahre sicherlich einer der etwas besseren,der nur im Mittelteil ein paar kleine Längen hat,aber die Zombiekuh holts wieder raus.Außerdem haben wir etwas gelernt:Zombies schlafen im Stehen !
7 von 10 Punkten

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