Review

"Dead Meat" ist ein Film, der besser hätte gemacht werden können.
Zum Beispiel, indem man nicht nur Iren in Irland dafür nimmt. Oder den Iren zum Beispiel etwas nicht-irisches anzieht. Denn das Hauptproblem des Filmes ist die trostlose Aufmachung;
Überall nur Gebüsch und Wiesen, graues Wetter und Leute, die vom kaffigsten Dorf kommen müssen. Allerdings hat das für manche vielleicht auch positives, da es so realistischer wirkt.

Der Film startet mit einem Paar, dass jemanden anfährt, der ein Zombie ist. Dieser beisst den Mann, dieser ist verletzt und die Frau rennt alleine über die Wiesen um in einem Haus Hilfe zu holen... dort gibts Zombies, und nachdem diese erledigt sind, kommt der verzombiete Mann auch noch. Die Frau besiegt auch ihn und trifft später auf einen anderen Mann, der ihr beim Wandern durchs Gebüsch hilft. Insgesamt sinds dann nachher die beiden und ein älteres Bauernpaar.
Der Film endet dann in einem Verteidigung-Slash-Showdown in einer alten Burg.

Man muss dazu sagen, dass der Film nicht mit Blut geizt oder wirklich langweilig wird, aber er bewegt sich auch nie aufwärts von der Mittelmäßigkeit, weil:

1. Die Schauspieler keine sonderlichen Charakterköpfe sind und auch nicht herausragend spielen. Und vor allem der Bauern-Coach nervt irgendwie.
2. Die Story einfach zu platt ist (Mutiertes BSE - Virus).
3. Die Typen viel zu perfekt mit allen Gegenständen umgehen können - mit jedem wird sofort getötet.
4. Es gibt keine wirklichen Schockeffekte - was bei soviel Grünzeug nicht allzu schwierig gewesen wäre.
4. Das Ende Banane ist.


Was am Film gut war :

1. Die Staubsaugerszene im Haus. :-D
2. Das das kleine Mädchen so schnell wieder verschwindet.
3. Der finale Fight in der Burg (wenn auch etwas unübersichtlich).

Seltsam, dass der Kurzfilm "The Brain-Eater" auf der DVD besser war als der Film an sich.
Trotzdem kann man sich "Dead Meat" einmal angucken, wenn man keine allzu prickelnde Story erwartet und auf nette, halbwegs blutige Szenen steht.

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