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Was soll man sagen? Die Geschichte ist ja schon vom 8 Jahre älteren Richard/Dépardieu-Vehikel LES COMPÈRES aka DIE SPASSVÖGEL bekannt. Teresa Mo hat 'nen kleinen Sohnemann und 'nen dämlichen Ehemann. Als der Kleine wieder mal ausbüchst, beobachtet er einen Mord von ein paar Oberbösewichter unter der Leitung von Schallerfresse Tommy Wong. Das Opfer kann dem Kleinen grad noch so einen höchst brisanten Mikrofilm zuwerfen, bevor er abtritt. Also macht sich der Bube auf die Flucht und lädt das Ding bei 'nem Kumpel ab, kurz bevor er gekidnappt wird.
Da der Vater nur das Geld und nicht den Bengel im Kopf hat, beschließt Mama zwei ihrer Ex-Lover separat zu kontaktieren. Raymond Wong und Sammo Hung. Um sie zum Suchen zu kriegen, tischt sie natürlich jedem der beiden die Geschichte auf, daß unser kleines Entführungsopfer ihr Sohn sei. Und los geht's ...
Nicht schlecht möchte man meinen, denn es gibt weitaus Unlustigeres auf diesem Gebiet. Es beginnt das klassische Katz- und Mausspiel, bei dem sich alle Beteiligten nach mehr oder wenig erfolgreicher Rettung letztendlich den Fieslingen stellen müssen. Das geht tatsächlich auch ohne Kämpfen. Nein, auch Sammo nicht. Ein netter Nachmittagsfilm, der keinem weh tut und schnell weggeguckt werden kann - zumal sich zum Schluß alle wieder lieb haben. Schön ...
6/10

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