Review

Im Prinzip ist „Catwoman“ziemlicher Schwachsinn,doch als Fan von Trash und Katzen kann man dem Film durchaus ein paar schöne Seiten abgewinnen.

Patience arbeitet als Designerin in einem Kosmetikkonzern.Zufällig erfährt sie von dunklen Machenschaften,doch sie wird entdeckt und weggespült.Ein paar Katzen hauchen der Toten neues Leben ein – ausgestattet mit ein paar übersinnlichen Fähigkeiten,um sich an ihren Mördern zu rächen.

Schön doofe Story,schön doof umgesetzt.Dabei ist die Optik gar nicht mal zu verachten,recht edel wirken die Stets und das Innere des Konzerns ist eigentlich recht ansprechend gestaltet worden.
Der schlüpfrige Plot ist natürlich frei von jeglichem Anspruch,kann in seiner Niveaulosigkeit dennoch ganz gut unterhalten und spätestens ab da,wo Halle Berry zur Katze mutiert,achtet der Katzenfreund genauer auf ihre Bewegungen.Da entstehen schon ein paar unfreiwillige Lacher,denn Katzen wackeln nun mal ständig mit ihrem behaarten Hintern.
Halle Berry ist natürlich eine Augenweide und ein Grund mehr,sich von ansprechenden Bildern berieseln zu lassen,auch wenn sie darstellerisch nur körperlich überzeugen kann.
Die Kamera arbeitet ganz passabel,die Schnitte hingegen sind oft unerträglich schnell,dass einem schwindelig wird.Zudem wirken die Computereffekte recht dilettantisch und sorgen für weiteres unfreiwilliges Schmunzeln.

Der Comicfan wird maßlos enttäuscht sein,der Trashfan kommt aber auf seine Kosten und wird mit einer belanglosen,aber oft witzigen Geschichte bei Laune gehalten.
5 von 10 Punkten

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