Review

Budapest einmal anders - nämlich nur unter der Oberfläche, genauer gesagt im weit verzweigten U-Bahn-System der ungarischen Hauptstadt , dem Schauplatz dieses sehenswerten Debütfilms. Regisseur Antal enthält sich jeder klischeehaften k.u.k. Postkartenromantik und verlegt das komische und düstere Treiben konsequent in die heruntergekommene Unterwelt. Wir folgen fünf Fahrkartenkontrolleure bei ihrer Arbeit, die sie mit schrägen Typen und Spinnern jeder Coleur bis hin zu einem kapuzenverhüllten Killer zusammenbringt. Der Schwerpunkt des Films liegt eindeutig auf dem schwarzen Humor, zu Lasten der Thriller-Elemente, was dem Vergnügen aber keinen Abbruch tut. Die für einen Debütfilm typischen Timingprobleme und stellenweisen Überlängen fallen kaum ins Gewicht. 7/10

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