Review

*Achtung, Extremspoiler - Auflösung wird verraten!*

Zugegeben, ich habe weder "Unbreakable" noch "Signs" gesehen, deshalb war "The Village" der erste Film seit "The Sixth Sense", den ich von M. Night Shyamalan gesehen habe, weshalb ich mir auch viel erwartet habe.
Anders als andere bin ich nicht enttäuscht worden, mich hat die sehr dichte Atmosphäre wirklich beeindruckt.
Zur Story brauche ich s viel nicht mehr sagen. Eine Art Sekte lebt völlig zurückgezogen von der Zivilisation des 21. Jahrhunderts in einem Wald, der ihr Dorf umgibt, das am Ende des 19. Jahrhunderts stehen geblieben zu sein scheint. Kein fließend Wasser, kein Strom, keine Medikamente, nichts, wirklich nichts aus der modernen Zivilisation lässt diese Lebensgemeinschaft an sich ran. Es wird streng überwacht, dass niemand in "die Stadt" geht, keiner darf das Dorf verlassen, im Wald leben angeblich "die Unaussprechbaren", Monster. So hat diese Gemeinde erhebliche Probleme, weil z.B. Lucius (gespielt von Joaquin Phoenix) unbedingt in die Stadt gehen will, um Medikamente zu besorgen, die z.B. dem kranken Noah (Adrien Brody) helfen könnten.
Die Farbe Rot ist verpönt im Dorf, alles Rote wird sofort vergraben, da es die Waldmonster anlockt.
Klingt recht unspektakulär, eigentlich ist der Film auch sehr unspektakulär, aber die dichte Atmosphäre macht den Film aus. Die Musik von James Newton Howard verstärkt diese noch, gerade das Violinenstück sorgt für tolle Atmosphäre. Im Wald sind Gänsehautmomente garantiert. Gut, ich kenne die anderen Filme von Shyamalan nicht, aber ich war auf jeden Fall beeindruckt von "The Village", der auch in Nebenrollen starke Darsteller hat. William Hurt als Dorfoberer oder Sigourney Weaver überzeugen.
Von meiner Warte aus kann ich den Film nur empfehlen, mehr zu schreiben, gerade zur Atmosphäre, wäre ohne Spoiler nicht möglich, deshalb lasse ich es auch, dennoch, ich gebe dem Film eine 10/10,

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