Bud und Doyle: Total Bio. Garantiert schädlich von Jason Bloom aus dem Jahr 1996 startet mit einer eigentlich ganz passablen Grundidee, schafft es jedoch leider nicht, daraus nennenswertes Unterhaltungspotenzial zu ziehen. Was als schräge Komödie gedacht ist, bleibt über weite Strecken überraschend einfallslos und für ein Comedy-Format erschreckend humorarm. Kaum eine Situation zündet wirklich, viele Gags wirken bemüht oder wiederholen sich schnell.
Pauly Shore und Stephen Baldwin können in den Hauptrollen überhaupt nicht überzeugen. Ihre völlig überdrehte Spielweise wirkt nicht charmant oder witzig, sondern von der ersten Minute an schlicht nervig. Statt Sympathie oder Humor zu erzeugen, strapazieren sie eher die Geduld des Zuschauers.
Auch Kylie Minogue, die in einer Nebenrolle auftaucht, bleibt weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Sie ist zwar nett anzusehen, verleiht ihrer Figur jedoch kaum Persönlichkeit oder Tiefe und bleibt letztlich blass.
Insgesamt verschenkt der Film sein Potenzial nahezu vollständig. Eine bessere Idee als Umsetzung, wenig Humor und schwache Darstellerleistungen machen Bud und Doyle: Total Bio. Garantiert schädlich zu einer eher enttäuschenden Komödie, die kaum im Gedächtnis bleibt.