Review

"Mit Schirm, Charme und Melone" hat außer einem Staraufgebot und ein paar schwachen Gags fast nichts zu bieten. Die Handlung ist mehr als an den Haaren herbeigezogen, an vielen Stellen überhaupt nicht nachzuvollziehen und wirft jede Menge Fragen auf, die jedoch nicht beantwortet werden. So stellt sich zum Beispiel für mich immer noch die Frage, wo denn die Doppelgängerin der Emma Peel eigentlich herkam und was man mit ihr bezwecken wollte.

Die Spezialeffekte wirken auch recht lieblos in die Handlung geworfen, so nach dem Motto: Hauptsache es sind welche im Film. Spannung kommt auch so gut wie keine auf, weiß man doch ab Anfang an wer der Bösewicht ist. Da nützt auch ein Verräter in den eigenen Reihen nichts mehr. Überhaupt wirken die meisten Darsteller recht unglaubwürdig. Allen voran der Held des Streifens John Steed (Ralph Fiennes), dem man seine Rolle nicht abkauft.

Immerhin gibt es hier und da mal eine Actionszene. Retten kann das den Film aber auch nicht mehr. Dieser Streifen ist nur ganz großen Fans von Sean Connery oder Uma Thurman zu empfehlen, da diese beiden eine noch ganz passable Leistung abliefern. Einmal sehen reicht aber aus, also bloß nicht kaufen!
gerade noch 3 Punkte

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