Review

Was kann man schon ernsthaft von einem Film erwarten, der den Titel "Monster-Hai" trägt!
Das habe ich mich als ich das erste Mal von diesem Film hörte jedenfalls gedacht.
Aber dieses kleine, nette B-Filmchen ist wirklich nicht schlecht. Es ist halt ein typischer italienischer Horrorfilm, der neben funky Musik aus den 80ern und nackter Haut auch ein sympatisches Monster zu bieten hat.
Von einem Monster-Hai erwartet man vielleicht, dass er einem Angst einflößen kann, so aber nicht dieser Hai!
Er sieht vielmehr so aus, als hätte man zwei Cocosnuss-
schalen mit Zähnen bestückt und sie immer auf und zu klappen lassen!!
Aber trotzdem gefällt mir dieser Film recht gut, obwohl er nicht ganz das Niveau eines Weissen Hais erreicht.
Einige blutige Effekte sind auch zu sehen, wie angefressene Arm- und Beinstümpfe oder auch wie der Hai einen seiner Jäger verspeist.
Trotzdem sollte niemand einen Splatterfilm erwarten, aber darauf legt es Lamberto Bava auch nicht an!
Vielmehr baut der Film seine Spannung durch das auf, was man nicht sieht, denn der Hai folgt den Unterwasserfischern überall hin und erscheint häufig nur auf dem Radar und macht sich durch laute Geräusche bemerkbar, indem er das Schiff rammt.
Es dauert allerdings eine Weile, bis man den Hai zu Gesicht bekommt, den er nähert sich den Booten immer bis auf ein paar Meter und taucht dann wieder in die Tiefen des Meeres ab.

Fazit:
Fans von italienischem Horror und Filmen wie "Der Weisse Hai" oder "Piranha" sollten unbedingt mal einen Blick riskieren, denn unterhaltsam ist der Film allemal.
Besonders zu empfehlen ist die Marketing-Version, die ein sehr schönes Bild und klaren, gut verständlichen Ton aufweist.

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