Alle Kurzkommentare


10

Einer der besten Western aller Zeiten, mein persönlicher Lieblingswestern. Das Frühwerk des Kultregisseurs markiert den Üergang des klassischen zum modernen Western. Es kist ein bitterer Abgesang auf alte Western-Mythen und -helden und es war auch wirklich der letzte Film zweier realer Westernlegenden. Scott drehte danach gar nicht mehr, McCrae hörte auch bald danach auf. Auch ihre Rollen zeigen zwei verbitterte Männer, die ein bitteres Resumee ihres Lebens ziehen. Auch wenn sich in moralischer Hinsicht am Ende alles zum Guten wendet, war doch die Charakterisierung der beiden Helden zu jener Zeit ein Novum. Klassisch präsentiert sich der Film in technischer Hinsicht. Klassischer Score, bildgewaltige Kameraarbeit und eben noch "Old-School-Machart". Diese geniale Mischung, getragen von zwei grossartigen Darstellern machen diesen Western einzigartig. Top-Tip !

9

Joel McCrea und Randolph Scott, zwei B-Movie-Cowboy-Ikonen, raufen sich in diesem Frühwerk von Sam Peckinpah zusammen, um einen wertvollen Transport aus einem Goldgräbercamp zu sichern. Und in einer unglaublich schön aufgenommenen Bergkulisse kommt es zu Konfrontationen um Redlichkeit und Geldgier. Sam Peckinpah legte nach „The Deadly Companions / Gefährten des Todes“) gleich ein Meisterwerk hin, dessen überragende Qualitäten nie angezweifelt worden sind. Eine Demonstration von Kraft, Stil und Reife, souverän aber völlig unaufdringlich. Zwei alt gewordene Western-Helden, klasse besetzte Nebenrollen (Warren Oates, L. Q. Jones, R. G. Armstrong) garantieren ein erstklassiges Westernhighlight um Ehrenkodex, Professionalismus und Loyalität, das sich schließlich wieder wie viele klassische Western um Männerfreundschaft dreht, die erst im Tod wieder gefunden wird.

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