Review

Tja Fighter in the Wind. Zu allererst mal ein Tipp. Erwartet keinen Film, der viel Action bietet. Viele Kritiken warnten ja auch davor, so auch meine.
Den die falschen Erwartungen von gewissen Filmguckern bringt immer wieder ganz vernichtende Kritiken zum Vorschein.
Dementsprechend niedrig waren meine Erwartungen nun auch bei mir auf diesem Sektor. ( Ich wollte ja nicht entäuscht werden)

Wie gesagt. Kämpfe gibt es nur wenige und dann sind sie auch nur sehr kurz. Genau mit dem habe ich auch gerechnet, wohl kaum aber, dass die Choreographie dermassen schlecht sei. Eine durch seine Kampfszenen viel bejubelter Film oder so ähnlich stand es auf dem Cover. Nun es gibt vereinzelt ein paar zugegeben spektakuläre Tritte, dass wars dann aber auch schon. Dass ist für mich doch zu wenig. Die Chreographie ist ziemlich schlecht. ( sicher es gibt noch schlechteres)

Gerade was den Kampf und Actionsektor angeht, dürfte 2004,2005 und 2006 eindeutig das Beste aus Thailand (Tom Yum Goong, Born to Fight) und Hongkong-China ( New Police Story, Rob B Hood, Fearless) kommen.

Nun das wäre jetzt auch nicht so schlimm. Doch der Film begeht noch weitere Fehler.
Es kommt zumindest mir so vor, dass das Filmchen stellenweise komisch sein will, was es nicht wirklich ist.

Was bleibt also noch. Die Story? Nun auch wenn diese scheinbar eine wahre Geschichte erzählt, so wurde sie doch recht trocken präsentiert. Der Hauptdarsteller wirkt auf mich totall unauthentisch und nur wenig überzeugend.

Positiv fand ich die Liebesgeschichte die sich GOtt sei Dank nur selten etwas zu schmalzig präsentiert, aber im großem und ganzem gut zu Film passt und einen guten Nebenpol zu dem eher schlechten Kampfsystem hergibt. Und die Trainingsequenzen mit passender Musik lassen stellenwiese wieder gute Hoffnung aufkommen ( Auch hier wurde leider etwas übertrieben, Barfuss im Schnee über die ganze Zeit; selten so gelacht)

Fazit: Ein Film der bei weitem nicht dass hält was er verspricht.
Auch hier gilt lieber Leihen als Kaufen.

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