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In diesem Streifen von Dario Argento geht ein Mädchenmörder um in der Schweiz. In diese Gegend kommt die amerikanische Schauspieler-Tocher Jennifer auf ein Internat, wo sie fortan als Außenseiterin behandelt wird. Jennifer ist zudem eine ausgesprochene Insektenliebhaberin und freundet sich mit dem Entymologen Prof. McGregor an. Der erkennt das ganz besondere Verhältnis, das Jennifer zu Insekten hat und da bei den Mädchenmorden Insekten eine ganz besondere Rolle spielen machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach dem Mörder.

Wie fast immer – visuell ist Phenomena ein Augenschmaus. Die typischen Kamerafahrten, die Unterwasserszene, die Insektenaufnahmen, etc. etc. Hier hat Argento mal wieder ganze Arbeit geleistet, zumal auch tricktechnische einiges geboten wird. Das große Problem mit Phenomena ist aber, dass passend zum Schauplatz sich die Story löchrig wie ein Schweizer Käse präsentiert. Der ganze Filme ist voll von unlogischen Schlussfolgerungen und die gesamte erste Stunde scheint irgendwie zusammengemurkst um das zugegeben furiose Finale in eine Geschichte einzubetten. Erst die letzte halbe Stunde kann mit Spannung aufwarten. Der Anfang hingegen ist zumeist ziemlich langweilig.

Auch bei Phenomena gibt es hervorragende Musik von Goblin. Zusätzlich kommen wir in den Genuss von Heavy Metal der 80er. In vielen Szenen ist die musikalische Untermalung dermaßen fehlplatziert, dass man nur schmunzeln kann. Irgendwie dilettantisch…

Phenomena ist in meinen Augen einer der schlechtesten Argento-Filme, der in erster Linie für Fans interessant ist. Alle anderen werden sich fragen, was der Hype um diesen Sch… eigentlich soll. Fazit: Visuell beeindruckend, inhaltlich mehr schlecht als recht. Immerhin aber ein gutes und spannendes Finale. 5/10 Punkten.

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