Review

Puh, das war also der legendäre Phenomena.

Angesichts der guten Bewertungen und Komentare habe ich mir auch einiges davon versprochen, allerdings wurde ich recht enttäuscht.

Die Story schneide ich nun nicht noch einmal an (wurde schon von meinen Vorgängern zu Genüge getan), sondern komme direkt zum Punkt:

Ich fand diesen Film als Gesamtwerk betrachtet einfach nur lächerlich.

Die Musik wurde absolut fehl am Platz eingesetzt und erstickte jede Atmosphäre noch im Keim (wobei ich sagen muss, dass Power-Metal immernoch besser zu ertragen ist, als das, was die Argento-Filme sonst an Musik zu bieten haben).
Hauptkritikpunkt ist jedoch die hakelige Erzählweise der Geschichte. Es ist kein roter Faden in der Struktur zu erkennen.
(Eine plötzlich schreiendes Mädel, dass panisch vor irgend etwas davon rennt, von dem man nicht mal weiss, woher es so urplötzlich kam / plötzliche Tag- und Nachtwechsel / eine teilweise merkwürdige Schnittfolge in die nächsten Locations, etc.). Das Ganze wirkt hierdurch doch ein wenig (oder auch ein wenig mehr) wirr und unprofessionell. Hinzu kommen natürlich noch die üblichen dämlichen Dialoge.
Die Krone des Ganzen bildete dann aber noch das "Aha, und was soll das jetzt?-Ende", welches wohl sehr orginell wirken sollte, den Film aber nur noch alberner machte, als er sowieso schon war.

Da retten auch ein paar gute Locations, die nette Grundidee (die, wie ich finde, wesentlich mehr Potential gehabt hätte), und ein paar gut ausgesuchte Schauspieler leider nichts mehr.

Fazit: Der bislang schlechteste Argento, den ich je gesehen habe. Sehr schade, da wäre mehr drin gewesen.

4 von 10.

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