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Internatsschülerin Jennifer, die Tochter eines berühmten Superstars, wird in ein Schweizer Internat nahe Zürich "eingeliefert". In der Umgebung treibt ein bestialischer Mädchen-Mörder sein Unwesen. Die Jenni kommt ihm nach und nach auf die Schliche und besitzt ganz nebenbei noch übernatrliche telepathische Fähigkeiten um mit Insekten zu kommunizieren. Die Handlung ist kreativ aber überdehnt, die Musik ein schrilles Chaos aus Klassik mit Rock und Orgelklängen vermischt, die schauspielerischen Leistungen halten sich in Grenzen, die Splatter-Effekte und Gruselszenen sind dafür kurzweilig unterhaltsam. Ein Film, der zu seiner Zeit ein Meisterwerk darstellte, mittlerweile aber antiquarisch verstaubt wirkt. In Summe fehlt dem Streifen Action, eine dichtere Atmosphäre und realistischere "Angst-Szenen". Wer bleibt schon seelenruhig stehen und schaut verträumt drein, wenn es um Leben und Tod geht?

Fazit: Diesen langatmigen Low-Budget-Horror-Schinken der 90er Jahre kann man anschauen - muss man aber nicht gesehen haben. (6/10)

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