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Ein Produkt aus einer Zeit, als sich das Horrorgenre im Umbruch befand: nicht mehr ganz klassischer Grusel und auch noch nicht greller Splatterslasher. Viel zu sonnige Aufnahmen mit dandy Jugendlichen und sehr viel Seifenoper treffen auf altmodische Schauermusik und ein paar simpel getrickste Morde. Das Resultat liegt irgendwo zwischen THE BRADY BUNCH und irgendetwas, das Herschell Gordon Lewis auf die Beine gestellt haben könnte. Diese Whodunit-Nummer will makaber sein, ist jedoch nur langatmig. Das Waisenhaus als Schauplatz ist mal was anderes und eine Abwechslung zu den Irrenanstalten, in denen die Erwachsenen eingepfercht werden. Doch die groben Misshandlungen der Minderjährigen sind gar nicht schön anzusehen und stimmen einen nur zornig oder traurig. Der Schlussakt ist chaotisch und unsinnig. Abgesehen davon: Die Hauptdarstellerin sieht viel zu alt aus für ihre Rolle.

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