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Man schreibt das Jahr 1905. Ferdinand und Josef sind zwei perfekte Wiener Kaffeehauskellner, die ihren Stammgästen jeden Wunsch von den Augen ablesen. Sie wetteifern allerdings auch um die Gunst ihrer Chefin, Christine Lechner, der verwitweten, aber noch jugendlichen Besitzerin des Cafés. Der jüngere, fesche Ferdinand scheint dabei im Vorteil. Als er sich jedoch in väterlicher Art der Tochter eines verstorbenen Freundes annimmt, versteht Christine das falsch und es kommt zu einer Reihe von Missverständnissen, die darin kulminieren, dass Ferdinand seinen Posten verliert und nebenan ein eigenes Kaffeehaus eröffnet.
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Ein harmloser, aber trotz vorhersehbarer Handlung recht unterhaltsamer Film, der im Wien des Jahres 1905 angesiedelt ist. Hans Moser und Paul Hörbiger spielen die Kaffeehauskellner Josef und Ferdinand, die beide ein Auge auf die verwitwete Besitzerin des Kaffeehauses "Fenstergucker" geworfen haben. Das Auftauchen der jungen "Nichte" Mizzi führt zu allerhand Missverständnissen. Hinzu kommt der falsch spielende und hoch verschuldete Baron von Breelowsky, der sich sowohl um Mizzi als auch um die Kaffeehausbesitzerin bemüht. Zum Glück wächst Kellner Josef am Ende über sich hinaus und kann alles zu einem guten Ende führen. Mit nur wenigen Schauplätzen gelingt es dem Film und der gut aufgelegten Besetzung die Atmosphäre eines Wiener Kaffeehauses zur Jahrhundertwende einzufangen. Da stören auch die eher "bemühten" Gesangseinlagen nur wenig. Wie eingangs schon gesagt, harmlos, aber nett "plaudert" der Film seine Wiener G´schichten" und lässt einen zufriedenen Zuschauer zurück.