Mit "The Unnamable" haben wir es mit einem der unterbewertesten und vergessenen Horror-Perlen der 80er zu tun. Sicherlich ist die Handlung nicht gerade innovativ, doch die Charaktere und die Locations funktionieren und werden von einer spannenden Haunted-House-Atmosphäre und den sehr gut gelungenen und teilweise extrem gorigen (Unrated-Fassung!) Effekten getragen.
Im Gegensatz zum Sequel, dass direkt an den ersten Teil anschließt, ist dieser Film eher ein Body Count-Movie, als die Adaption einer Howard Phillips Lovecraft-Erzählung. Entgegen der Meinung vieler finde ich jedoch nicht, dass der Name Lovecraft's hier lediglich als billiger Aufhänger dient, da der Grundstock der Geschichte hier voll zur Geltung kommt. Die Darstellung des Monsters (Alyda) wurde von einer Choreographin sehr gut umgesetzt.
Wer auf Splatterfilme, Slashermovies oder auch auf Teenager-eingesperrt-im-dunklen-Haus-Filme steht, kann hier nichts falsch machen.