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Eine Invasion von Ratten tötet ein junges Paar. Ein Fall der für viele Fragezeichen sorgt. Als es später zu Angriffen von Tigern und Löwen kommt, scheint der Fall nur von dem Tierarzt Rip Berner lösbar zu sein.

Tierhorror aus Italien, der 5 Jahre nach William Girdlers „Panik in der Sierra Nova“ entstand und auch einiges an Gore zu bieten hat, was in Girdlers Film weniger der Fall war. Der Schauplatz wurde aus dem Serengeti-ähnlichen Ambiente von „Panik in der Sierra Nova“, in die Großstadt verlegt. „Wild Beasts“ zeigt uns wieder einmal wie schnell der Großkotz Mensch, die Kontrolle verliert, wenn die Natur zurückschlägt. Das Gebären der Herrenrasse auf diesem Planeten wird schnell zur Panik und Elefanten auf der Landebahn und Tiger in der U-Bahn, erzeugen ein Desaster, welches von Tod gezeichnet ist. Doch wer hat schon einen Hass auf die Tiere? Der Mensch selbst, ist für dieses Chaos verantwortlich. Die Vergiftung der Natur, das Konsumieren von Drogen, all das wird zum Gegenschlag der Natur. Ein Schlag der die Menschen überfordert.

Handwerklich hat Franco Prosperi mit „Wild Beasts“ recht gute Arbeit abgeliefert. Die Gore-Effekte sind durchaus hart und die Special Effekts ebenfalls gelungen. Was das Mitfiebern mit den Hauptdarstellern anbelangt, so liegt dieses eher im unteren Bereich. Es gibt eigentlich keine Sympathieträger. Rip Berner ist mit seinem Pornobalken eine Art Tom Selleck Kopie. Lorraine De Selle eine kleine Heulsuse, die in manchen Szenen, wieder mit ihrer oberschlauen Mentalität (wie auch in Lenzis „Rache der Kannibalen“) den Rathausplatz als Hafensängerin beschreitet. Dazu kommt ein Kind (welches nicht in der Lage ist, Schokolade zu essen) namens Carola, dass Peter Bark, im Punkto Optik, durchaus Konkurrenz machen kann.

Fazit: Alles in Allem ein über dem Durchschnitt liegender Film, der mit Gore und ein wenig, gehobener Zeigefingermentalität, zu unterhalten weiß.

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