Review

Eine Gruppe von Klosterschülerinnen verbringt aus völlig an den Haaren herbeigezogenen Gründen ein Wochenende in einer alten Villa, in welcher sich vor geraumer Zeit eine Tragödie ereignet hat.
Sind die alten Geister etwa wieder mal nicht zur Ruhe gekommen?

Die ersten fünfzig Minuten passiert hier erstmal garnix ... und was dann kommt kann man sich auch getrost schenken.
KILLER QUEEN ist ein wahrlich extremst banaler Slasher, der auch leider vollkommen ohne Spannung oder herausragende Morde dahinsiecht.
Über die grenzdebile Story könnte man ja noch hinwegsehen, das hier vorherrschende schneckenhafte Erzähltempo gibt aber sowohl dem Film, als auch dem Zuschauer den Todesstoß. Von meiner Seite daher Respekt an alle, die es geschafft haben den Streifen ohne Sekundenschlaf zu überstehen.

Weitere Mankos: das besagte "Titelmonster", die "Killer Queen", hat am Anfang des Films einen sekundenhaften Auftritt und tritt danach nicht mehr in Erscheinung. Der Titel KILLER QUEEN grenzt also fast schon an Betrug.
Außerdem steht dem Film das "Troma"-Label sowas von überhaupt nicht. Wenn man an "Troma" denkt, denkt man an spaßigen Billig-Splatter der Marke "Toxic Avenger". Außer der Tatsache, dass es sich hierbei um eine müllige B-Movie-Produktion handelt, hat KILLER QUEEN aber rein gar nichts troma-haftes an sich.

Und da wären wir schon bei der einzigen Sache, die mir positiv an diesem Machwerk aufgefallen ist: der Film versprüht dieses mir so sympatische Trash-Flair und schafft es phasenweise sogar düstere Stimmung aufzubauen, was die diversen Defizite aber nicht mehr wett machen kann.

Tja, dann hamma's scho wieder:
Null Spannung, null Splatter, lasche Morde, dumpfe, unansehnliche Darsteller, blöde Story und ganzganzgaaanz viel Langeweile.
Da ärgert man sich hinterher wirklich wegen der vergeudeten Zeit...
Mein Urteil: Prädikat - unansehlich!
Mein Rat daher: Finger weg!

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