„Killer Queen“ gehört zu den billig produzierten Machwerken von denen Troma etliche zu Spottpreisen einkauft und trotzdem noch Gewinn zu erwarten hat. Meist sind die eingekauftn Werke wesentlich zahmer und langweiliger als die Eigenproduktionen und das gilt auch für „Killer Queen“.
Der Troma-typische Humor fehlt dem Film völlig, viel mehr versucht man mit einfachen Mitteln einen atmosphärischen Grusler zu schaffen. Auch Sex und Gewalt wird hier eher klein geschrieben, alleine durch fehlende Nacktszenen und die geradezu peinlich ernste Stimmung werden viele Chancen geraubt und der Gesamteindruck kann nur als bieder bezeichnet werden.
Score, schauspielerische Leistungen oder Professionalität der Effekte lasse ich jetzt mal ganz außen vor um dem Film wenigstens als Trash-Fan noch etwas abzugewinnen. Dabei hätte man mit der zugrunde liegenden Idee einen schön schwarzhumorigen Slasher mit Splattereinlagen kreieren können, schade um die (wenigen) verschenkten Chancen.
Viel mehr gibt es nicht zu sagen über „Girl School Screamers“ – ohne das Troma-Siegel hätte es dieses Filmchen sicherlich auf noch weniger Bekanntheit gebracht.
Fazit: Langweilig und nicht mal für eingefleischte Troma-Fans empfehlenswert, zudem in der deutschen Synchronisation unerträglich.
2,5 / 10