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Eine Gruppe Schülerinnen einer katholischen Mädchenschule soll in einem entlegenen Landsitz eine Kunstsammlung katalogisieren. Nebenbei haben sie noch sehr viel Zeit für belanglose Gespräche, selbst wenn hin und wieder eine Mitschülerin verschwindet. Die betreuende Schwester liegt mittlerweile krank hernieder, also freie Bahn für diverse Schandtaten! Doch statt dessen langweilt uns der biedere Hühnerhaufen mit einer improvisierten Séance, selbst der aus dem Hut gezauberte Männerbesuch verpufft eher sinnlos. Als Schülerinnen verpflichtete man zweitklassige Mittzwanzigerinnen, na ja. Allesamt sind fasziniert von der einst in dem Haus unter myseriösen Umständen verstorbenen Jennifer. Die zu erwartende Grusel- und Geistergeschichte ist atmosphärisch nicht der Rede wert, statt dessen erwartet den Zuschauer nach einem trashig effektvollen Anfang eine geschlagene Stunde Langeweile. Die Goreeffekte reißen einen da auch nicht aus der nahenden Ohnmacht heraus, denn die sind, für Troma untypisch, fast alle unspektakulär. Erst in der letzten Viertelstunde kommt "Killer Queen" in Fahrt, um am Ende wieder um so mehr mit Unlogik zu nerven. Die Auftritte des Geistes, mal als Hui Buh verkleidet, mal als vollgeschleimter über den Rasen robbend und mal als Pappmachéfigur drücken die Unentschlossenheit des Filmes gut aus. Dabei wäre mit der Inzuchtgeschichte, besseren SFX und der Auflösung des Geheimnisses mehr drin gewesen, schade.

Fazit: Unspektakulärer, zuweilen biederer Hounted House Film, der zwar billig, aber kaum gruselig oder trashig ist. 4/10 Punkten

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