Review

Eins vorweg: Wer designt bei Paramount die DVD-Cover? Rechtschreibfehler wie "Pyschokiller" und "Manhatten" sind weder wirklich lustig, noch zu tolerieren...

Jason kommt nach Manhattan. Eigentlich eine tolle Idee und wenn ich überlege was man alles aus diesem Film hätte machen können, sollte ich eigentlich aufhören dieses Review zu schreiben.

Der Film beginnt auf einem Schiff, das mit einer Schulklasse beladen eine "Kreuzfahrt" nach NYC unternimmt. An Bord auch der Sohn des Captains und ein Mädchen, das ihre Eltern verloren hat und nun unter der strengen Fittiche eines der Lehrer steht.
Dieser Lehrer ist ein solch überzogener Kotzbrocken, dass man sich schon nach 5 Minuten wünscht, dass Jason endlich vorbeikommt und diesem Kerl das Gesicht auf den Rücken dreht, damit seine Unverschämtheiten endlich aufhören...

Ansonsten geht es hier zu wie in allen "Friday the 13th"-Slashern: Jugendliche hören Musik, nehmen Drogen und haben Sex. Jason hat sich natürlich vorher an Deck geschwungen und mordet nun fleissig auf dem Schiff.
Wobei erwähnter Kotzbrocken nicht an die "Jason Voorhees Legende" glaubt und einem etwas schrulligen Matrosen an Bord, die Schuld für die Morde zuschiebt...der Zuschauer weiss es natürlich schon seit dem Anfang des Filmes besser...man kriegt Jason ja auch gleich zu Gesicht bzw. Maske.

Die Morde muten zwar teilweise brutal an, sind aber nicht sehr gorig in ihrer Ausführung. Die Sauna-Szene ist meiner Meinung nach der "innovativste" Mord in diesem Teil der Serie...

Auch interessant: der Film nimmt sich nicht mehr so ernst wie seine Vorgänger. So erleben wir einen erstaunt-amüsierten (!) Jason, der ein Werbeplakat für ein Eishockeymatch betrachtet...oder der Schelm in Jason kommt zum Vorschein: er nimmt seine Maske ab und erschrickt eine Bande Jugendlicher.

Das Finale in der Kanalisation ist eher lau, dafür hat mir die U-Bahn-Sequenz sehr gut gefallen - obwohl man da auch mehr hätte rausholen können.
Kane Hodder als Jason ist gewohnt gut.

Ich gebe dem Film 6 von 10 Punkten, da die New York-Szenen a) zu kurz und b) zu uninspiriert waren...

Ansonsten gute Unterhaltung für Jason-Fans.

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