Jason als blinder Passagier an Bord eines Schiffes voller Teenager auf dem Weg nach New York - das kann doch nicht gut gehen, denkt man, und das geht auch nicht gut. Einer nach dem anderen fällt Jason's Mordlust zum Opfer, sei's mit der Harpune, dem Messer, einer E-Gitarre, den bloßen Händen oder (wirklich lustige Idee!) den erhitzten Steinen in einer Sauna. Schließlich legt das Schiff in New York an und Jason liefert seine ganz eigene Interpretation von "First we take Manhattan, then we take Berlin". Ob Leonard Cohen das allerdings so gemeint hatte...
In FRIDAY, Pt. VIII wird das von Jason beackerte Schlachtfeld zumindest geographisch erweitert. Das bringt zwar keine großartigen neuen Impulse in die ja doch immer gleiche Story, aber zu unterhalten weiß der Film dennoch: Es gibt wieder viele kreischende Teenies, den einen oder anderen wirklich einfallsreichen Mord und absoluter Höhepunkt ist sicher Jasons Gastspiel in New York. Das ist einfach der Hammer und hätte ruhig nochmal eine Stunde länger gehen können! Kane Hodder als Hockeymaskenkiller weiß wie immer durch Statur und unglaubliche Präsenz zu überzeugen, die übrigen Schauspieler sind nicht wirklich erwähnenswert, aber das macht nichts, die verschwinden sowieso meist wenige Minuten nach Betreten der Leinwand. Nett ist übrigens auch die Idee mit dem Füller von... Ach nein, das wär zuviel verraten.
Wer neuen, innovativen Horror erwartet, guckt eh keinen "Teil 8" - aber wer Jason kennt und liebt, wird auch hier nicht enttäuscht.