Der nunmehr achte Teil der berühmt-berüchtigten Slasher-Saga rund um den untoten Killer Jason Voorhees. Das ist schon eine bemerkenswerte Leistung, denn so viele Auftritte hat bisher keiner der Film-Schlitzer absolviert. Natürlich waren nicht alle Teile auf gleichem Niveau. Mal gut, mal weniger herausragend halten sich die Fortsetzungen die Waage. Wie steht es da mit Part 8?
Von den Fans als einer der schlechtesten FREITAG DER 13.-Teile angesehen, kann ich mich diesem Urteil nicht anschließen. Man bekommt genau das zu sehen, was man bei einem FREITAG DER 13.-Film erwartet: schlechte Darsteller, eine hanebüchende Handlung, viele Morde und nicht zuletzt den bis dahin coolsten Jason, verkörpert von Stunt-Ikone Kane Hodder, der die Rolle wie kein anderer so imposant herüberbringen kann. Als Neuerung wäre da nur, dass der Eishockeymasken-Killer endlich einmal das Camp Crystal Lake verlässt und auf einem Schiff bzw. in einer Großstadt sein Unwesen treibt. Wobei das Geschehen in New York sich erst im letzten Drittel abspielt. Und das vielleicht leider etwas zu unspektakulär. Man könnte denken, jetzt geht es rund, Blutbäder zu Hauf, aber unser maskentragender Mörder interessiert sich fast nur für die wenig sympathischen Hauptdarsteller dieser Hatz (warum auch immer). Und es ist schon erstaunlich, dass selbst solche Leute wie Jason Voorhess in einer amerikanischen Großstadt nicht weiter auffallen. Aber denkt man sich den Ettiketten-Schwindel weg, bleibt unterm Strich ein unterhaltsamer Slasher-Film, der noch zu den besseren Teilen der Endlos-Reihe zählt.
Was soll man bei einem achten Teil einer Schlitzer-Reihe auch großes erwarten? Genau, nichts wesentliches, aber wenn man das weiß und einen Slasher-Film in seiner reinsten Form sehen will, der ist mit TODESFALLE MANHATTAN gut bedient.