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,,Jason Takes Manhattan" - Na wenn das sich nicht mal geil anhört. Schade nur, dass der Titel nicht das erfüllt was er verspricht. Mr.Voorhees in einer Großstadt, da müssten doch eigentlich die Fetzen fliegen. Leider hält er sich dort nur in den letzten 20 Minuten des Filmes auf und dann ist auch Feierabend. Fast der komplette Streifen spielt auf einem Schiff, dass irgendwann in Manhattan ankommt. Auch wenn man es lieber gesehen hätte, wie er sich den ganzen Film mit NYPD-Bullen fetzt oder nervigen Taxifahrern ´ne Machete in die Rübe knallt, ist die Schiffidee gar nicht mal so verkehrt, da dort niemand weglaufen kann und der Blutfaktor stimmt auch.
Und da kommen wir auch gleich zum Hauptpunkt: Die Goreszenen. Zahlreich sind sie auf jeden Fall vorhanden,dennoch fehlt ihnen ein wenig Härte und von einer Splatterperle kann man bei diesem Slasher auch nicht sprechen. Trotzdem sehen sie sehr stylisch und Ideenreich aus und selbst abgestumpfte Gorehounds müssten hierbei ihren Spass haben. Der genialste Kill ist meiner Meinung nach der des schwarzen Boxers und auch die Saunaaktion weiss zu überzeugen.
Nun zu den Schauspielern: Ja, in diesem Teil machen tatsächlich viele Teenies mit, wer hätte das gedacht. Sie spielen nicht überragend aber auch nicht besch....n. Das wichtigste ist, dass sie den Zuschauer nicht nerven und das ist ein wichtiger Punkt, da so einige Slasher durch dieses Manko floppten. Zwar turnt die Schnalle mit der Gitarre massiv ab( die sieht man sowieso nicht lange), aber ansonsten kann man mit jedem Charakter ganz gut leben.
Atmosphäre? - Tja, das war wohl ein Griff ins Klo. Der Vorspann mit dem geilen Song (hab den Namen vergessen) ist entspannend und  die Aufnahmen von Manhattan bei Nacht verursachen ein super feeling. Danach gibt es eine zehnminütige Crystal Lake Szene, wo auch noch alles stimmt. Ab der Bootsfahrt gehts leider bergab, da vieles nicht mehr bedrohlich oder beängstigend wirkt. Die Räume, die Farben, die Kameraführung und teilweise die Musik sind einfach zu seelenlos um vernünftige Spannung aufzubauen.
Insgesamt ist der 8. Jason trotzdem ein kleines Highlight, da er auf einer seltsamen Weise ziemlich unterhält und unser Lieblingseishockeymörder dreht ordentlich ab, was die Fans natürlich erfreut. Den Platz in der Fridayreihe hat er sich auf jeden Fall verdient. 7/10

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