Review

Die „Freitag der 13.“ – Reihe ist irgendwie ein ständiges Auf und Ab. Meist folgte nach einem relativ gutem Teil wieder ein doch eher unterdurchschnittlicher. Welcher sich dabei so ziemlich in der Mitte ansiedelt ist die siebte Fortsetzung „Todesfalle in Manhattan“.

Positiv ist hierbei die Tatsache, dass sich die gesamte Handlung nicht im oder um den Crystal Lake abspielt. Ist zwar nicht das erste Mal, jedoch wurden hierbei mit den Geschehnissen auf dem Boot und später dann in New York (bzw. auf der Fläche eines Häuserblockes) gleich zwei Locations mit eingebracht. Dies ist angesichts der Vergangenheit doch ein sehr gelungene Neuerung.

Hingegen hat Jason mit seinen Methoden die wie immer dämlichen Teenies kalt zu machen doch ein klein wenig nachgelassen. Zwar ist der etwas ungleiche Boxkampf auf dem Hausdach schon nicht schlecht, jedoch ist darunter auch kein so wirkliches Highlight zu erkennen. Mag aber wohl auch daran liegen dass das Endprodukt des Filmes nicht mit den eigentlichen Vorstellungen übereinkam, von wegen Freigabe etc...

Spannung gibt´s bei Jason ja ohnehin irgendwie nie so richtig, dafür gibt´s sogar mal einen kleine Moment der Komik als Hr. Vorhees paar kleine Straßengangster erschreckt. Und auch rein optisch sieht er auch so richtig gut und gefährlich aus, was ihn jedoch nicht wirklich brutaler und besser erscheinen lässt als er es in der Vergangenheit schon mal war. Auch sein „Gesicht“ (oder zumindest die Reste dessen) unter der hübschen Maske gibt es in diesem Part mal wieder zu bestaunen.

Inhaltlich gibt´s natürlich so gut wie nix zu sagen. Die Darsteller sind gerade so Mittelmass obwohl in diesem Teil mit Peter Mark Richmann ein durchaus bekanntes TV-Serien-Gesicht mitwirkte. Dürfte wohl fast keine Serie geben, in der man Ihn nicht zu sehen bekommen hat. Hier mimt er den Möchtegern-strengen Lehrer bzw. Direktor oder so ähnlich eigentlich ganz gut.

Wie bereits zu Beginn erwähnt ist der inzwischen achte Teil der Reihe gelungener Durchschnitt welcher mich über drei Tage verteilt eine gute einschläfernde Unterhaltung geboten hat, was aber wiederum nicht heißen soll das der Streifen nicht gut wäre – Jason halt, im positiven wie auch im negativen Sinne!

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