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Einmal mehr wird der eigentlich tot geglaubte Killer Jason Voorhees wieder belebt und tötet prompt zwei Jugendliche auf einem kleinen Schiff. Anschließend sucht sich Jason ein größeres Kaliber aus und beginnt auf einem Schiff zu morden, auf dem sich eine ganze Schulklasse mit Lehrkräften befindet, bis die ersten Schüler schließlich erkennen, wer auf ihrem Boot sein Unwesen treibt.

Seit dem ersten Teil war "Freitag der 13." nicht mehr als eine durchschnittliche Teenie-Slasher-Reihe mit viel Blut und Gedärmen statt eigenen Ideen. Und darüber, dass auch dieser Teil der Reihe nichts weiteres als eine überflüssige Fortsetzung anderer, genauso schlechter und billiger B-Movies ist, täuscht auch nicht der Versuch hinweg wenigstens mal ein bisschen was anders zu machen.

Die Handlung ist einmal mehr darauf beschränkt, dass Jason irgendwelche Teenies tötet, nachdem er zum x-ten Mal wieder zum Leben erweckt wurde. Die Vorhersehbarkeit ist damit enorm hoch, Spannung und Dramatik sind ausgeschlossen, zumal die Opfer von Jason dermaßen flach und klischeehaft konstruiert sind, dass überhaupt kein dramaturgischer Einstieg in dieses B-Movie möglich ist. Das Ergebnis ist ein vollkommen desolater Unterhaltungswert, der den Film sogar noch unter das Durchschnittsniveau der Reihe rutschen lässt.

Auch inszenatorisch strotzt "Freitag der 13. - Todesfalle Manhattan" nur so vor Fehlern. Regisseur Rob Hedden, der hier sein Regie-Debüt abliefert baut zu keinem Zeitpunkt eine gespannte Atmosphäre auf. Dafür ist das Geschehen zu kalkulierbar, die Ton-Effekte und Schockmomente nicht überraschend genug und auch die ausweglose Situation der Schüler, die vorläufig nicht vom Schiff fliehen können, nutzt Hedden nicht weiter aus. Also lässt sich der gesamte Film, wie es bei vielen Teenie-Slashern der Fall ist, auf ein paar Ekel-Szenen und Gewaltspitzen reduzieren und die sind sicherlich gut genug um Fans des Genres, bzw. der Reihe zu beschwichtigen, aber viel mehr ist definitiv nicht drin, womit der Film ein weiteres Armutszeugnis der Reihe darstellt.

Darstellerisch bewegt sich "Freitag der 13. - Todesfalle Manhattan" ebenfalls auf keinem sonderlich hohen Niveau. Für ein paar hysterische Schreie und einen entsetzten Blick, wenn Jason schließlich auftaucht reicht es bei den meisten den vollkommen unbekannten und schwach spielenden Darstellern, die größtenteils nicht einmal einen eigenen Wikipedia-Eintrag haben, teilweise noch, für mehr aber definitiv nicht.

Fazit:
Außer ein paar Slasher-Szenen hat "Freitag der 13. - Todesfalle Manhattan" rein gar nichts zu bieten. Eine bedrohliche Atmosphäre kommt nicht zu Stande, Überraschungen oder Schockmomente gibt es zu keinem Zeitpunkt und auch der Cast ist ziemlich schlecht, womit der Film allerhöchstens für Fans der Reihe erträglich sein dürfte.

18%

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