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Nach dem bereits der 7. Teil nur noch Durchschnittsware war, dachte ich eigentlich, die auf einmal so tief gesunkene Serie kann nicht noch tiefer sinken. Doch sie kann! "Freitag der 13 - Todesfalle Manhattan" ist der absolut schwächste Teil der Reihe!

Schon von Anfang an will das Ganze nicht so richtig in Fahrt kommen. Der Film dümpelt langsam dahin (ich schlafe regemäßig ein, wenn ich den Film mal schaue!) und zeigt eigentlich nur bei den Morden sein altes Gesicht. Denn diese sind nach wie vor Hart und blutig und schick inszeniert. Doch so richtig spektakulär wirken sie, nach 7 Freitag-Filmen, auch nicht mehr.

Die Darsteller sind allesamt, selbst für Freitag-Verhältnisse, recht untalentiert und wirken gelangweilt. Man kann sie allerdings verstehen.

Am bittersten ist aber die Tatsache, dass Harry Manfredini, der Score-Schreiber der anderen Freitag-Filme, hier nicht mehr so recht wollte und sich deshalb nicht für diesen Streifen verpflichten ließ. Also hat man Fred Mollin den Score beitragen lassen. Zwar kann auch dieser überzeugen, doch an Harrys unvergleichliche Musik kommt er auch noch im 100 Jahren nicht heran!

Zum Ende hin wird das Ganze dann leider auch noch so abstrus und blöd, dass es eigentlich das entgültige Ende der Reihe darstellen könnte. Und zumindest für Paramount war es auch soweit. Das, schon immer, unbeliebte Stiefkind "Freitag der 13" spielte mit diesem Teil so wenig ein, dass selbst der einzigste Grund die Serie am Leben zu halten, nämlich Geld, nicht mehr da war. Also gab man die Serie auf und verkaufte die Rechte!

Fazit: Der letzte Paramount-Streifen der Freitag Reihe ist eigentlich nur noch schwach! Die Morde retten den Film zwar aus der vollkommenen Versenkung, aber über Mittelmass kommt das ganze nicht mehr heraus!

Wertung: 5/10

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