Review

Der wieder mal reanimierte Jason Voorhees schleicht sich auf ein Kreuzfahrtschiff und mischt eine Bande Teenies auf, die auf 'ner Klassenfahrt nach New York sind. Der Originaltitel verspricht groß und breit "Jason takes Manhattan", aber das einzige, was Jason über einen Großteil der Laufzeit taked, sind die Interieurs eines alten Kutters, auf dem das Kanonenfutter gen Big Apple schippert. Erst im letzten Drittel legt man tatsächlich in New York an... und dann beschränkt sich das Lokalkolorit auf einige unansehnlich-versifte Hinterhöfe und einen einzigen On-Location-Shoot auf dem Times Square. Dass der Versuch, durch den Kulissenwechsel weg vom Crystal Lake ein wenig Abwechslung in die Franchise zu bringen, so gegen die Wand gefahren wurde, ist irgendwie schade, aber immerhin kommt die übliche Slasher-Handlung flott zum Laufen. Body Count-mäßig geht es hier fast ohne Pause direkt von Anfang an gut zur Sache, dass zumindest keine Langeweile aufkommt. Kane Hodder hat in diesem Film einige seiner besten Momente als Jason überhaupt (die Punks!), schade allerdings, dass die obligatorische Demaskierung im Finale nicht wie im direkten Vorgänger zum Höhepunkt der Maskenbildner-Kunst geraten ist. Insgesamt ein vielgescholtener Beitrag zur Reihe, den ich persönlich jedoch nie so schlecht fand, wie er gerne von Seiten des Fandoms und der etablierten Kritik (haha!) gemacht wurde... wer bei Teil 8 noch nicht weiß, worauf er sich einlässt, ist selbst schuld. 

5/10

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